Anzeigen
Wenn Sie, wie ich, ein Fan dieses Helden sind, der den Bösewichten immer einen Schritt voraus zu sein scheint, dann ist dieser Text genau das Richtige für Sie.
Ich werde Ihnen ein wenig darüber erzählen, wie sich Batman auf der großen Leinwand entwickelt hat und wie er zu der Ikone wurde, die wir heute kennen.
Anzeigen
Der Anfang von allem: Die frühen Jahre
Batmans Geschichte im Kino begann bereits in den 1940er Jahren. Das stimmt! Der erste Batman erschien in einer Filmreihe namens „Batman: The Movie Serial“, die 1943 in die Kinos kam. Gespielt von Lewis Wilson war dieser Batman ganz anders als das, was wir gewohnt sind. Es hatte einen helleren, weniger dunklen Ton und spiegelte den Comic-Stil der damaligen Zeit wider.
Diese frühen Filme hatten zwar nicht die gleiche Wirkung wie die neueren Filme, trugen aber dazu bei, Batman als populäre Figur in der amerikanischen Kultur zu etablieren. Sie führten die Öffentlichkeit in das Dark Knight-Universum ein, das in Comics bereits Erfolge feierte.
Anzeigen
Der farbenfrohe Batman der 60er
Springen wir nun in die 60er Jahre, als Batman eine neue Version auf der großen Leinwand bekam. 1966 kam „Batman: The Movie“ mit Adam West in der Hauptrolle in die Kinos. Diese Version von Batman war völlig anders als das, was wir in den 40er Jahren sahen. Bunt, übertrieben und mit einem komischen Ton entsprach dieser Batman ganz dem Zeitgeist. Wer erinnert sich nicht an die bunten „POWs“ und „BAMs“, die während der Kämpfe auf dem Bildschirm erschienen?
Dieser Batman mag nach heutigen Maßstäben seltsam erscheinen, aber damals war er äußerst beliebt. Der Film, der nach dem Erfolg der Fernsehserie herauskam, trug dazu bei, Batman als vielseitigen Charakter zu etablieren, der sich an verschiedene Stile und Zielgruppen anpassen kann.
Die dunkle Wendung: Tim Burtons Batman
Und dann kommen wir in die 80er Jahre, als sich für Batman alles änderte. 1989 brachte Regisseur Tim Burton mit dem Film „Batman“ eine völlig neue Version des dunklen Ritters. Michael Keaton trug Umhang und Kapuze und Burtons Batman war düster, gotisch und stilvoll.
Dieser Film war aus mehreren Gründen ein Meilenstein. Erstens wurde Batman als komplexerer und gestörter Held neu definiert und entfernte sich damit von der schillernden Version der 60er Jahre. Zweitens brachte er Jack Nicholson als Joker ins Spiel, einen Bösewicht, der allen die Show stiehlt und dazu beitrug, den Film zu einem nahezu legendären Status zu erheben.
„Batman“ aus dem Jahr 1989 war ein Kassenerfolg und läutete eine neue Ära der Superheldenfilme ein. Er bewies, dass diese Filme düster und ernst sein und trotzdem ein großes Publikum ansprechen konnten.
Das Zeitalter der Fortsetzungen: Vom Erfolg zum Exzess
Angesichts des Erfolgs des Films von 1989 war es offensichtlich, dass Fortsetzungen folgen würden. 1992 veröffentlichte Tim Burton „Batman Returns“, erneut mit Michael Keaton in der Hauptrolle. Dieser Film folgte dem gleichen düsteren Stil wie der erste, war in seiner gotischen Ästhetik jedoch noch mutiger. Der Pinguin, gespielt von Danny DeVito, und Catwoman, gespielt von Michelle Pfeiffer, waren die Highlights dieses Films.
Nach „Batmans Rückkehr“ begannen sich die Dinge jedoch zu ändern. 1995 übernahm Joel Schumacher mit „Batman Forever“ die Regie und der Ton der Filme änderte sich dramatisch. Val Kilmer übernahm die Rolle des Batman und der Film nahm einen farbenfroheren und extravaganteren Stil an, der ein wenig an die Version aus den 1960er Jahren erinnert.
Dieser Wandel setzte sich bis zum Film „Batman & Robin“ aus dem Jahr 1997 fort, der oft als Tiefpunkt der Franchise in Erinnerung bleibt. George Clooney schlüpfte in die Rolle von Batman, doch der Film wurde für sein übertriebenes Camp, seine cartoonhaften Bösewichte und natürlich die Brustwarzen auf Batmans Rüstung kritisiert. Der Film war ein Misserfolg bei den Kritikern und an den Kinokassen und ließ die Zukunft des Dunklen Ritters ungewiss.
Die Auferstehung: Die Christopher Nolan-Trilogie
Nach dem „Batman & Robin“-Desaster schien es, als sei Batman dazu verdammt, im Verborgenen zu bleiben. Doch 2005 erweckte Regisseur Christopher Nolan den Helden mit „Batman Begins“ wieder zum Leben. Christian Bale übernahm die Rolle des Batman und der Film war sofort ein Erfolg.
Nolan ging auf realistische und düstere Weise an die Figur heran und erkundete Bruce Waynes Wurzeln und wie er zu Batman wurde. „Batman Begins“ war der Beginn einer Trilogie, die 2008 mit „The Dark Knight“ und 2012 mit „The Dark Knight Rises“ ihren Höhepunkt erreichte.
Insbesondere „The Dark Knight“ gilt weithin als einer der besten Superheldenfilme aller Zeiten. Heath Ledgers Darstellung des Jokers ist einfach unvergesslich und der Film hat das Genre auf ein neues Niveau gehoben.
Nolans Trilogie definierte Batman für eine neue Generation neu und setzte den Standard für nachfolgende Superheldenfilme. Er zeigte, dass Comic-Verfilmungen tiefgründig, komplex und emotional mitreißend sein können.
Ben Afflecks Batman und die Zukunft des dunklen Ritters
Nach Nolans Trilogie schien es schwierig zu werden, mit Batman weiterzumachen. Doch 2016 übernahm Ben Affleck die Rolle in „Batman v Superman: Dawn of Justice“. Dieser Batman war älter, abgestumpfter und brutaler und spiegelte einen Helden wider, der alles gesehen hatte und bereit war, extreme Maßnahmen zu ergreifen.
Obwohl die Meinungen über den Film geteilt waren, lobten viele Afflecks Leistung als Batman. Er verlieh der Figur eine neue Dimension und zeigte einen Helden, der mit seinen eigenen Methoden und der Welt um ihn herum im Konflikt stand.

Und jetzt, mit der Veröffentlichung von „The Batman“ im Jahr 2022 mit Robert Pattinson in der Hauptrolle, erleben wir eine weitere Neuerfindung des Dunklen Ritters. Dieser Film erkundet Batmans detektivischere Seite, in einem noch düstereren und nachdenklicheren Ton.
Abschluss
Batmans Geschichte im Kino ist eine Reise voller Höhen und Tiefen, von farbenfrohen und komischen Versionen bis hin zu düsteren und realistischen Interpretationen. Jede Generation hat ihren eigenen Batman und es ist erstaunlich zu sehen, wie sich diese Figur weiterentwickelt und die Fantasie der Öffentlichkeit beflügelt.
Wenn Sie mehr über Batmans Geschichte im Kino erfahren möchten, empfehle ich Ihnen, sich Folgendes anzusehen: dieser Artikel von Collider.
Um einen detaillierten Einblick in die Entwicklung von Batman im Laufe der Jahre zu erhalten, diese Screen Rant-Seite ist ausgezeichnet.
Und wenn Sie neugierig auf Batmans zukünftige Auftritte auf der großen Leinwand sind, dieser Artikel von IGN enthält alles, was Sie wissen müssen.
Ich hoffe, Ihnen hat diese Reise durch Batmans Filmgeschichte gefallen. Bis zum nächsten Mal!